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Im Gleichgewicht

  • Spielbericht   Herren 1

Ratinger Baseballer verteidigen fünften Tabellenplatz mit Split in Braunschweig

Nach zwei Partien, die ausgeglichener nicht hätten sein können, brachten die Zweitliga-Baseballer der Goose-Necks am vergangenen Sonntag einen Sieg und eine Niederlage vom Gastspiel in Braunschweig mit nach Hause. Beide Spiele endeten mit einem Endstand von 3:2, allerdings mit unterschiedlichen Siegern. In der ersten Partie hatten die Subway 89ers, in der zweiten die Goose-Necks die Nase vorn.

Mit keinem anderen Verein sind die Goose-Necks in den letzten Jahren so eng verknüpft gewesen wie mit dem Braunschweiger Baseballclub, der zunächst den Beinamen „Knochenhauer“ trug und inzwischen unter dem Namen „Subway 89ers“ firmiert. Beide Teams stiegen 2003 in die Regionalliga Nordwest auf und spielten dort zwei Jahre lang allenfalls im unteren Mittelfeld mit - und oft genug gegeneinander um den Klassenerhalt. 2006 stiegen beide Teams dann gemeinsam in die Zweite Bundesliga auf, die Braunschweiger als Tabellenführer, die Goose-Necks als Zweiter. Beide schafften es im letzten Jahr, die Klasse zu halten, und in der laufenden Saison sind sich die Rheinländer und die Niedersachsen wieder so nah wie gewohnt: Die Goose-Necks belegen momentan den fünften Tabellenrang, die Subway 89ers mit einem knappen Vorsprung den vierten.
Die sportliche Nähe der Mannschaften wurde wieder offenbar, als am vergangenen Sonntag das erste Duell der beiden in dieser Saison anstand. In zwei Spielen, die von den Pitchern und der Defensive geprägt wurden, teilten sich die Braunschweiger und die Ratinger die Siege. Die Endstände von 3:2 und 2:3, jeweils aus Sicht der Subway 89ers, machen deutlich, welches Kräftegleichgewicht zwischen den beiden Mannschaften herrscht. In beiden Spielen reduzierten sich die Entscheidungen deswegen auf einige wichtige Ereignisse.

Im ersten Spiel war es der Braunschweiger Jason Friedman, der dem Spiel die entscheidenden Impulse gab. Der Amerikaner langte gleich im ersten Inning mit einem Two-Run-Homerun ins Rightfield zu und erzielte im vierten Inning nach einem Double auch den dritten Punkt der Subway 89ers. Alle anderen Braunschweiger Schlagmänner zusammen kamen gegen Goose-Necks-Pitcher Christian Castro nur vier Mal überhaupt auf Base. Der Ratinger Rechtshänder zeigte damit seine bisher wohl beste Saisonleistung, die auch von einer fehlerfreien Defense und zwei Double Plays profitierte.
Dass es trotzdem nicht zu einem Sieg reichte, lag am Pitching der Gegenseite. Und auch in diesem Bereich machte Friedman den Unterschied. Denn als der Braunschweiger Starting Pitcher Sebastian Kaluza im fünften Inning Gefahr lief, die knappe 3:2-Führung seines Teams zu verlieren, betrat Friedman den Werferhügel, um den Vorsprung zu verteidigen. Bei Bases Loaded und zwei Aus gelang ihm dies mit einem Strikeout gegen Robin Lorenz, der nach einer langen, krankheitsbedingten Pause erstmals wieder für die Goose-Necks auf dem Platz stand. In den Innings sechs und sieben hielt Friedman sich und sein Team weiterhin schadlos. Die beiden Ratinger Punkte aus dem vierten Inning, an denen neben einem RBI-Single von Claus-Jan Hendricks auch Schwächen in der Braunschweiger Defensive nicht ganz unbeteiligt waren, blieben somit die einzigen in diesem Spiel. Dank Friedman war ein knapper Braunschweiger Sieg unter Dach und Fach.

Das zweite Spiel wurde eher durch Ereignisse entschieden, die nicht stattfanden. Die Subway 89ers luden sowohl in Inning drei, als auch in Inning vier gegen den Ratinger Pitcher Claus-Jan Hendricks die Bases, gingen jedoch beide Male leer aus. Im vierten Inning gelang ihnen dabei gar das Kunststück, vier Basehits hintereinander zu schlagen und trotzdem keinen Punkt zu machen – dank eines Spielzugs, bei dem Centerfielder Felix von der Heide nach einem missglückten Wurf von Catcher Malte Kuklan zur zweiten Base den Baserunner doch noch an der dritten Base auswarf. Auch der schon zu oft beobachtete Ratinger Führungsverlust in den späten Innings blieb dieses Mal aus. Zwar brachten die Subway 89ers den Ausgleichspunkt im letzten Inning noch in Stellung, ins Ziel schlugen sie ihn aber nicht mehr.
Die Goose-Necks hatten ihre Führung schon früh im Spiel gegen den Braunschweiger Starter Sebastian Howen aufgebaut. Bereits im ersten Inning brachten ein Single von Hendricks und ein Wild Pitch die ersten beiden Ratinger Punkte. Im fünften Inning gelang der letztendlich entscheidende dritte Run, als Mark Buschmanns Single Malte Kuklan über die Homeplate beförderte. Auf Braunschweiger Seite hingegen wurden die besten Gelegenheiten zum Punkten nicht genutzt. Nur einen RBI-Single von Sönke Vahle im fünften Inning und einen Punkt, der bei einer First-and-Third-Situation im letzten Inning erzielt wurde, brachten die Subway 89ers zu Stande. Mehr noch als der Ratinger Defensive, die mit nur zwei Errors wieder überzeugte, war dafür den zwölf Strikeouts zu danken, die Hendricks dem Gegner verpasste und die in den brenzligen Situationen ein Vorrücken der Baserunner zur Homeplate verhinderten.
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