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Klassenerhalt: Der Vorsitzende hat gesprochen

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Tobias Meyer-Langenfeld pitcht vor beeindruckender Kulisse in Berlin

Am Ende einer langen Saison war er doch wieder einmal derjenige, der den Unterschied ausmachte: Tobias Meyer-Langenfeld erkämpfte in 11 2/3 geworfenen Innings den Doppelsieg gegen die Berlin Sluggers, der für die 1. Herrenmannschaft der Goose-Necks den Klassenerhalt bedeutet. Unterstützt wurde er dabei von einer ausnahmsweise einmal effektiven Offensive, die vom bärenstarken Robin Lorenz angeführt wurde.

Nach der bitteren Niederlage gegen die Berlin Challengers in der letzten Woche, war die Aufgabe der Goose-Necks für ihre beiden letzten Saisonspiele klar. Nur mit zwei Siegen bei den Berlin Sluggers wäre der Klassenerhalt definitiv gesichert, bei nur einem oder gar keinem Sieg wäre man auf Schützenhilfe von Anderen angewiesen. Erschwerend kam hinzu, dass Oshtoud Daghighian und Claus-Jan Hendricks nicht mit der Mannschaft nach Berlin reisen konnten, sodass vor allem Hendricks` Pitcherposition im wichtigsten Auswärtsspiel des Jahres nicht optimal besetzt war.

Doch wie so oft, wenn es in den vergangenen Jahren darauf ankam, konnten die Goose-Necks auf Tobias Meyer-Langenfeld zählen. Im ersten Spiel des Doubleheaders, der von der Nervosität beider Mannschaften geprägt war, warf der Bundesliga-Veteran und Erste Vorsitzende des Vereins die kompletten sieben Innings und brachte den wichtigen ersten Sieg mit 7:6 nach Hause. Im zweiten Spiel war er zur Stelle, als Starting Pitcher Malte Kuklan im dritten Inning in Bedrängnis geriet. Die Goose-Necks waren gerade im Begriff, eine kurz zuvor erkämpfte 7:1-Führung wieder herzugeben, als Meyer-Langenfeld sich abermals auf den Mound begab und die gegnerischen Angriffsbemühungen stoppte. Nach dem dritten Inning erzielten die Sluggers keinen weiteren Punkt mehr, und die Goose-Necks verzeichneten den entscheidenden zweiten Sieg mit dem Endstand von 10:6.
Beiden Mannschaften war die angespannte Ausgangslage vor allem in der Defensive deutlich anzumerken, denn auch für die Sluggers ging es um den Klassenerhalt. Die Ratinger Gäste fabrizierten in den beiden Spielen insgesamt elf Errors, den Sluggers unterliefen neun Fehlgriffe. Ausschlaggebend für den Ausgang beider Spiele waren einige wenige punktreiche Innings.

Die Goose-Necks starteten mit einem Drei-Punkte-Inning in das erste Spiel. Die Ratinger brachten in dem Inning zwar keinen einzigen Hit zu Stande, dank einiger Schwächen der Berliner Verteidigung gingen sie aber dennoch zunächst in Führung. Der Vorsprung hielt bis ins vierte Inning, obwohl er im zweiten Inning auf 3:1 schrumpfte. Dann folgte jedoch die einzige Schwächephase Meyer-Langenfelds an diesem Tag. Drei Berliner Hits und ein Walk resultierten in vier Punkten, dank derer die Sluggers erstmals die Führung übernahmen.
Das Comeback gelang den Goose-Necks bereits im direkten Gegenzug in der oberen Hälfte des fünften Innings. Nach einem missglückten Double Play-Versuch seitens der Berliner Middle Infielder waren bei keinem Aus die Bases geladen. Der Ratinger Clean-Up Hitter Robin Lorenz trat gegen den bis dahin soliden Berliner Werfer Dennie Andresen in die Batter`s Box. Einen krachenden Double über den Kopf des Leftfielders hinweg später war das Spiel bei 5:5 ausgeglichen und Andresens Auftritt beendet. Spielertrainer Benji Kleiner übernahm für die Berliner die Werferposition. Allerdings befanden sich die Goose-Necks mit Läufern auf Second und Third bei keinem Aus immer noch in einer vielversprechenden Situation. Kleiners Begrüßung fiel angemessen uncharmant aus: Hendrik Andersen schlug einen weiten Flyball ins Centerfield, der beide Runner ins Ziel und Andersen selbst bis auf die dritte Base brachte. Kleiner brachte das Inning dann ohne weitere Gegenpunkte zu Ende, der Schaden war allerdings schon angerichtet: Die Goose-Necks lagen abermals mit zwei Punkten in Führung.
In der unteren Hälfte des siebten Innings wurde es trotzdem noch einmal spannend. Die Sluggers starteten mit zwei Basehits in das Inning und brachten mit einem Sacrifice Bunt den Tying Run in Scoring Position. Marlo Szüts schlug einen Single ins Rightfield, der den Punkt zum 7:6 ins Ziel brachte und das Spiel beinahe wieder ausgeglichen hätte. Doch ein perfekt ausgeführter Relay-Spielzug von Rightfielder Alex Fairhurst und First Baseman Christian Castro ermöglichte es Catcher Malte Kuklan, den Runner an der Homeplate auszutaggen und die Führung zu bewahren. Bald darauf folgte das dritte Aus auf einen ungefährlichen Pop-Up, und der moralisch für die Goose-Necks immens wichtige erste Sieg war unter Dach und Fach.

Der Höhepunkt des zweiten Spiels war das dritte Inning, in dem die Schlagmänner beider Mannschaften richtig auf Touren kamen. Die Goose-Necks behielten jedoch die Oberhand und gingen mit einer 7:6-Führung aus dem heftigen Schlagabtauch hervor. Dank des starken Pitchings von Meyer-Langenfeld geriet diese Führung im weiteren Verlauf des Spiels auch nicht mehr in Bedrängnis, sie wurde hingegen sogar noch nach und nach auf 10:6 ausgebaut.
Die Berliner betätigten sich im entscheidenden dritten Inning als Starthelfer. Roland Stiller war gerade für Benji Kleiner, der von seinem Einsatz im ersten Spiel erschöpft war, auf die Pitcherposition gewechselt. Sein Auftritt begann jedoch gleich mit drei Errors seiner Feldspieler, sodass er sich sofort in einer gefährlichen Situation mit Läufern auf Zwei und Drei bei einem Aus wiederfand. Und dann startete die Ratinger Offense in einer Weise durch, wie es in dieser Saison zuvor noch nie der Fall gewesen war: Sechs Basehits und ein Sacrifice Fly wurden mit sechs Punkten und der 7:1-Führung belohnt.
Wer das Spiel damit für entschieden gehalten hatte, hatte sich allerdings geirrt. Der Ratinger Pitcher Malte Kuklan, der seinen ungewohnten Job bis dahin sehr zufriedenstellend erfüllt hatte, hatte plötzlich Probleme mit der Kontrolle über seine Würfe. Dazu kamen einige satte Basehits der Berliner, und die Führung schrumpfte schnell auf 7:4. Bei einem Aus und Läufern auf Second und Third sah sich der Ratinger Coach Gilberto Marshall gezwungen, das Schicksal seines Teams noch einmal in die Hände von Tobias Meyer-Langenfeld zu legen.
Meyer-Langenfeld enttäuschte das Vertrauen nicht. Zwar konnte auch er nicht verhindern, dass die Berliner noch auf 7:6 an die Goose-Necks herankamen, doch den Ausgleich ließ er nicht zu. Nachdem das turbulente dritte Inning überstanden war, kontrollierte er die gegnerischen Schlagmänner beinahe nach Belieben und wurde nur durch seine eigene Defense in Bedrängnis gebracht, die nach wie vor sehr nervös agierte. Doch auch diese Probleme löste Meyer-Langenfeld souverän, und seine Mitspieler unterstützten ihn immerhin weiter durch ihre Offensivaktionen. Der zweite Double von Lorenz an diesem Tag baute die Führung im vierten Inning auf 8:6 aus, Schwächen der Berliner Verteidigung waren im fünften Inning verantwortlich für zwei weitere Punkte zum Endstand von 10:6.
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