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Gänse verlieren zwei Spiele und drei Plätze in der Tabelle

  • Spielbericht   Herren 1

Am letzten Spieltag der Regionalliga Nordwest wurden die Goose-Necks noch vom dritten auf den sechsten Tabellenplatz durchgerreicht. Mit zwei hart umkämpften, aber letztlich doch deutlich verlorenen Spielen gegen die Pulheim Gophers verschenkten die Ratinger die Möglichkeit, nächstes Jahr in die Zweite Bundesliga nachzurücken.

Am letzten Spieltag der Regionalliga Nordwest wurden die Goose-Necks noch vom dritten auf den sechsten Tabellenplatz durchgerreicht. Mit zwei hart umkämpften, aber letztlich doch deutlich verlorenen Spielen gegen die Pulheim Gophers verschenkten die Ratinger die Möglichkeit, nächstes Jahr in die Zweite Bundesliga nachzurücken.

Spiel 1: Vier Runs im siebten Inning besiegeln Ratinger Niederlage

Das erste Spiel begann schlecht für die Goose-Necks. Gegen Pitcher Tobias Meyer-Langenfeld erzielten die Gäste aus Pulheim schon in den ersten beiden Innings sechs Punkte. Dabei bewiesen die Gophers außergewöhnliche Schlagkraft: Gleich zwei Pulheimer schlugen im ersten Inning den Ball gegen den Zaun im Ratinger Outfield. Ab dem dritten Inning kam Meyer-Langenfeld dann aber besser in seinen Rhythmus und ließ bis zum siebten Inning nur noch einen Baserunner zu. Während dieser vier Innings kam der Pulheimer Lars Klimek zu einer zweifelhaften Ehre: Er wurde das eintausendste Strikeout in Meyer-Langenfelds Karriere als Pitcher der ersten Herrenmannschaft der Goose-Necks.
Die vier punktelosen Innings ermöglichten der Goose-Necks-Offense, die Führung der Gophers nach und nach zu reduzieren. Nach einem Punkt im ersten sowie zwei Punkten im dritten und fünften Inning waren die Platzherren wieder bis auf einen Punkt an die Pulheimer herangekommen. Mit einem 5-6 Rückstand gingen die Ratinger in ihr letztes Defense-Inning, in der Hoffnung, keine Punkte zuzulassen und noch eine Chance zum Ausgleich zu behalten. Doch die Gophers begruben diese Hoffnungen schnell. Nach Basehits von Marc Friese und Ricardo Gomez trat bei einem Out der gefährlichste Pulheimer Schlagmann, Philipp Spade, an die Platte. Spade beförderte einen Curveball Meyer-Langenfelds, der in der Strikezone hängengeblieben war, mit einem mächtigen Schlag weit hinter den Zaun im Leftcenterfield. Insgesamt erzielten die Gophers in diesem Durchgang vier Punkte, die jegliche Ratinger Sieghoffnung zunichte machten.
Philipp Spade beendete das Spiel auch auf dem Mound zu Gunsten der Gäste. Er war im sechsten Inning für Christian Posnanski auf die Pitcherposition gewechselt. Posnanski hatten die Goose-Necks streckenweise recht hart getroffen, ohne jedoch für ihre Bemühungen mit Basehits belohnt zu werden. Gegen Spade gelang den Ratingern dann nicht mehr viel. In seinen zwei Innings konnte nur Juniorenspringer Felix von der Heide mit einem Walk die erste Base erreichen.

Spiel 2: Goose-Necks lassen zahlreiche Möglichkeiten aus

Das zweite Spiel des Spieltages und letzte Spiel der Regionalligasaison 2005 begann für die Goose-Necks ähnlich schlecht wie das erste. Unterstützt von zwei Fehlern der Defense gingen die Gophers abermals früh in Führung, diesmal mit 3-0 nach dem ersten Inning. Für die Goose-Necks musste noch einmal Meyer-Langenfeld die Pitcheraufgabe übernehmen. Die sonstigen Ratinger Optionen für den Mound (Castro, Lorenz und Rehme) mussten aufgrund von Verletzungen allesamt passen. Glücklicherweise hatte Meyer-Langenfeld offenbar gut gefrühstückt, denn nach seinem Complete Game im ersten Spiel hielt er auch in Spiel 2 sieben Innings lang durch. Er erledigte seine Aufgabe sogar besser als in Spiel 1, ließ er die Pulheimer doch nur fünfmal punkten, und das war aufgrund der schlechten Ratinger Defensivleistung (sieben Errors) auch kaum zu verhindern.
Die Batter der Goose-Necks hingegen schienen nicht mehr allzu konzentriert bei der Sache zu sein. Zahlreiche gute Gelegenheiten zum Punkten gegen die Pulheimer Werfer Krah, Posnanski und Spade wurden ausgelassen. Insgesamt ließen die Goose-Necks acht Runner auf den Bases stranden, schlugen in ein Double-Play und wurden zweimal zwischen den Bases ausgeworfen. Das ergibt elf Ratinger Baserunner, die nicht die Homeplate erreichen konnten. Dank dieser miserablen Chancenverwertung gelangen den Goose-Necks nur zwei Punkte, womit die zweite Niederlage des Tages besiegelt war.
Besonders bitter war für die Ratinger das Ende des Spiels. Der sowohl in diesem Spiel (3 von 3, 2 Doubles, Hit-by-Pitch) als auch über die komplette Saison wertvollste Schlagmann der Goose-Necks, Malte Kuklan, stand bei zwei Aus am dritten Base als ein Pitch Spades am Catcher vorbei in den Backstop segelte. Kuklan sprintete sofort Richtung Homeplate, doch unglücklicherweise sprang der Ball von einem Pfosten des Backstops direkt zum Catcher zurück, der keine Probleme hatte, rechtzeitig für das Aus nach Home zu werfen. Ein frustrierendes Ende der Saison, zumal der Punkt, den Kuklan erzielen wollte, am Ausgang des Spiels ja nicht wesentlich etwas geändert hätte.
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