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Mentale Fehler und mentale Stabilität

  • Spielbericht   Herren 1

Am vergangenen Samstag errungen die Goose-Necks einen Siegteilung in der Bonner Rheinaue. Die Gastgebenden Capitals gewannen in der Regionalliga Nordwest das erste Spiel, die Ratinger legten im zweiten Spiel einen Endspurt hin und gewannen das zweite Spiel.

„Im ersten Spiel waren wir mental nicht auf der Höhe. Wir haben zu viele Fehler in unseren Köpfen gemacht, die uns in der Offensive Chance gekostet haben und in der Defensive dem Gegner Bases und Punkte geschenkt haben.“, fasst Trainer Felix von der Heide das erste Spiel zusammen. Die kleinen Fehler schlichen sich direkt im ersten Inning ein. Durch drei Fehler in der Defensive gelangen den Bonnern vier Punkte gegen Pitcher Christian Wöllenstein, der auf Grund der Geburt von Zwillingen ein Monat pausiert hatte. Wöllestein ließ sich aber nach dem missratenen Start nicht aus dem Konzept bringen. „Ich musste mich erst an den Bonner Mound gewöhnen. Dann hatte ich aber großes Vertrauen in meine Pitches, die heute alle gut ‚funktionierten‘.“, beschreibt Wöllenstein seine Leistung. Das Vertrauen in seine Pitches verwandelte er in sieben Strikeouts, kassierte aber insgesamt auch acht Punkte.
Die Ratinger hielten durch eine starke Offensivleistung gegen den Bonner Pitcher Yannis Theisen das Spiel bis zum Ende offen. „Yannis Theisen war statistisch bisher der beste Pitcher der Liga. Mit unserer Offensive können wir heute sehr zufrieden sein.“, lobt von der Heide das gesamte Team, das insgesamt zwölf Hits schlug. Symptomatisch brachten sich die Gänse aber durch einen mentalen Fehler um ihre Siegchance. Im letzten Inning hatten die Goose-Necks bei einem Aus die Bases geladen. Tobias Esch schlug einen kurzen Flyball ins Rightfield, der gefangen wurde. Jonas Claesges hatte sich allerdings auf einen falsch verstanden Zuruf zu weit von der ersten Base gelöst und wurde dort ausgeworfen – Double Play und das Spiel ging mit 6:8 an Bonn.

Mentale Stabilität war dann der Schlüssel im zweiten Spiel für die Ratinger. „Letzte Woche gegen Paderborn und diesmal gegen Bonn ist es mir gelungen, mich von Dingen, die nicht in meiner Macht liegen, nicht beeinflussen zu lassen. Ich bin die ganze Zeit ruhig geblieben und habe mich nur auf meine Pitches konzentriert.“, gibt Pitcher von der Heide Einblick in seine Gedankenwelt. Diese Stabilität schien das gesamte Team zu durchdringen. Die Capitals gingen im ersten Inning mit 0:1 in Führung. Den Goose-Necks gelangen erst im fünften Inning Punkte, bis dahin hatte sie mehrere harte Schläge gehabt, die aber immer von der Bonner Defensive entschärft wurden. Mit vier Hits und drei Hits in Inning fünf und sechs fanden ihre Schläge dann aber endlich die Lücken in der Bonner Defensive, so dass zehn Punkte für die Gäste auf der Anzeigetafel erschienen. So war die kleine Schwächephase im sechsten Inning von von der Heide nicht mehr ausschlaggebend und die Gänse gewannen Spiel zwei sicher mit 11:4.

„Wir wollen jedes Mal beide Spiele gewinnen und hatten heute die Chance dazu, aber am Ende des Tages sind wir mit einem Sieg recht zufrieden. Immerhin haben wir gegen den Tabellenführer gespielt und der Split war den Leistungen beider Teams angemessen. Bis zum nächsten Wochenende gegen die Paderborn Untouchables werden wir an unserem Baserunning und unserer Defensive arbeiten, um nach Möglichkeit zwei Mal zu gewinnen.“, fasst von der Heide die Spiele zusammen und gibt einen Ausblick auf das Heimspiel nächsten Samstag.
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