Am 17.01.2026 begann in Verl die Winterliga. Der erste von vier Spieltagen führte die U12-Teams in die Halle des Konrad Adenauer Schulzentrums, einen Ort, der nichts beschönigt und alles sichtbar macht. Hier ist Baseball verdichtet. Wege sind kurz, Entscheidungen endgültig, Fehler sofort spürbar. Elf Mannschaften traten an, ein breites Feld mit bekannten Rivalen und neuen Konstellationen. Die Ratingen Goose-Necks trafen auf Cologne Cardinals 1 und 2, die Verl Yaks, die Wuppertal Stingrays, Solingen Alligators 1 und 2, die Untouchables Paderborn, die Krefeld Crows, die Hagen Chipmunks sowie die Spielgemeinschaft Dortmund Rhinos/Bochum Barflies.
Für Ratingen begann der Tag mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage. Nur fünf reguläre U12-Spieler standen zur Verfügung. Unterstützung kam aus der U10, was im Vorfeld Fragen aufwarf, aber auch Möglichkeiten eröffnete. Mutsumu gab an diesem Tag sein Debüt in der U12. Er tat es ohne Nervosität, ohne besondere Ankündigung. Er stand einfach da, nahm seinen Platz ein und spielte sehr guten Baseball.
Das erste Spiel gegen die Wuppertal Stingrays war geprägt von einem leisen Unterton der Wiedergutmachung. Beim Neujahrscup eine Woche zuvor hatte es noch eine unglückliche Niederlage gegeben, eine dieser Partien, die länger nachhallen als andere. In Verl jedoch zeigten die Goose-Necks früh, dass sie daraus gelernt hatten. Die Defensive arbeitete ruhig, die Würfe kamen an, die Übergaben waren sauber. Es gab keine Hektik, auch dann nicht, wenn Wuppertal versuchte, das Tempo zu erhöhen. Offensiv fanden die Ratinger schnell ihren Rhythmus. Die Schläge waren kontrolliert, die Läufe entschlossen. Mutsumu fügte sich unauffällig, aber wirkungsvoll ein. Am Ende stand ein klares 14 zu 6. Kein spektakulärer Sieg, aber ein deutlicher.
Gegen die Verl Yaks wurde das Spiel enger. Gastgeber sind in der eigenen Halle nie zufällig unbequem, und Verl nutzte jede kleine Unsauberkeit, um im Spiel zu bleiben. Es war eine Partie, in der jeder Run Gewicht hatte. Ratingen ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. In den entscheidenden Situationen trafen die Goose-Necks die besseren Entscheidungen. Sie warteten auf ihre Chancen und nutzten sie. Das 11 zu 9 war knapp, aber es fühlte sich kontrolliert an. Ein Sieg, der weniger vom Ergebnis lebte als von der Art, wie er zustande kam.
Das dritte Spiel gegen die Solingen Alligators 2 brachte eine Phase, in der vieles zusammenlief. Die Defensive stand stabil, das Outfield arbeitete aufmerksam. Konstantin fing mehrere Flyballs sicher herunter und nahm Solingen damit jede Hoffnung auf lange Schläge. Im Infield wurden die Plays konsequent zu Ende gespielt. Offensiv baute Ratingen den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Das 17 zu 6 spiegelte den Spielverlauf klar wider.
Besonders aufmerksam wurde das vierte Spiel verfolgt. Die Untouchables Paderborn galten nach dem Neujahrscup als Maßstab. Sie hatten dort dominiert und auch Ratingen zweimal besiegt. In Verl zeigte sich ein anderes Bild. Beide Mannschaften waren defensiv hervorragend eingestellt. In zwanzig Minuten wurden vier vollständige Innings gespielt, was im Hallenbaseball selten ist. Viele Aktionen entschieden sich im Infield, oft mit nur einem Schritt Unterschied. Lennard auf der First Base war ständig gefordert, nahm Würfe auf, sicherte Outs, hielt das Spiel zusammen. Auch Paderborn ließ kaum einfache Runs zu. Es war ein Spiel, das Geduld verlangte. Am Ende setzte sich Ratingen mit 9 zu 8 durch. Ein knapper Sieg, der mehr über die Entwicklung der Mannschaft aussagte als über ihre Offensivkraft.
Das letzte Spiel des Tages gegen Cologne Cardinals 1 war das emotionalste. Die Führung wechselte mehrfach, kein Team fand einen dauerhaften Vorteil. Als die reguläre Spielzeit bereits abgelaufen war, schien die Partie entschieden. Ratingen lag mit vier Punkten zurück. Doch es blieb noch ein letzter Angriff. Schlag um Schlag verkürzten die Goose-Necks den Abstand. Mit dem letzten Schlag fiel der Ausgleich zum 15 zu 15. Der mögliche Sieg blieb aus. Zuvor war es zu einer spielentscheidenden Szene auf den Bases gekommen. Konstantin hatte die zweite Base umrundet, wollte weiter zur dritten, musste abbrechen und kehrte zurück. Er erreichte die Base knapp, rutschte jedoch mit den Füßen voraus. Im Hallenbaseball ist das nicht erlaubt. Das Out war korrekt, auch wenn es schwer wog. Trotzdem blieb das Gefühl, dass Ratingen sich dieses Unentschieden erarbeitet hatte. Die Mannschaft hatte Moral gezeigt und einen hohen Rückstand fast noch gedreht.
Abseits der Spiele der Goose-Necks nahm der Turniertag schnell eine klare Kontur an. Schon früh zeigte sich, welche Mannschaften an diesem Samstag den Ton angaben und welche noch um Stabilität ringen mussten. Wuppertal eröffnete den Tag zwar mit der 6 zu 14 Niederlage gegen Ratingen, aber bestätigte anschließend seine Rolle im oberen Feld mit weiteren engen und deutlichen Ergebnissen. Besonders der 11 zu 10 Erfolg gegen Cologne Cardinals 1 sowie das klare 17 zu 6 gegen Krefeld Crows unterstrichen die Konstanz der Stingrays, auch wenn sie sich den Untouchables Paderborn mit 3 zu 13 geschlagen geben mussten.
Die Untouchables selbst präsentierten sich über weite Strecken dominant. Sie setzten sich zunächst mit 6 zu 3 gegen Cologne Cardinals 2 durch, ließen der Spielgemeinschaft Rhinos Barflies beim 18 zu 0 keine Chance und steigerten sich im weiteren Verlauf noch einmal deutlich. Das 25 zu 4 gegen Solingen Alligators 2 und das 21 zu 1 gegen Verl Yaks waren die klarsten Ergebnisse des Tages und unterstrichen die offensive Durchschlagskraft der Paderborner.
Solingen Alligators 1 bestätigte ebenfalls früh seine Ambitionen. Der deutliche 16 zu 2 Sieg gegen Cologne Cardinals 1 setzte ein erstes Zeichen. Es folgten weitere klare Erfolge, darunter das 19 zu 10 gegen Krefeld Crows, das 20 zu 4 gegen Hagen Chipmunks sowie der 14 zu 11 Erfolg gegen Verl Yaks. Auch im letzten Spiel des Tages ließ Solingen 1 beim 12 zu 1 gegen Cologne Cardinals 2 nichts anbrennen.
Im Mittelfeld entwickelte sich ein enges Bild. Krefeld startete mit einem knappen 12 zu 11 gegen Hagen, musste sich später jedoch Solingen 1 klar geschlagen geben. Dafür gelangen Siege gegen Cologne Cardinals 2 mit 11 zu 9 sowie gegen die Spielgemeinschaft Rhinos Barflies mit 11 zu 9. Hagen wiederum hielt mehrfach gut mit, verlor jedoch mehrere enge Partien, unter anderem das 10 zu 11 gegen Verl und das 4 zu 11 gegen Cologne Cardinals 2.
Die Verl Yaks erlebten einen wechselhaften Heimspieltag. Neben den Niederlagen gegen Ratingen und die Untouchables gelangen ihnen zwei respektable Auftritte gegen Solingen Alligators 1 und 2, auch wenn beide Spiele verloren gingen. Besonders das 16 zu 11 gegen Solingen 2 zeigte, dass Verl phasenweise gut mithalten konnte.
Die Spielgemeinschaft Dortmund Rhinos Bochum Barflies hatte einen schweren Tag. Sie unterlag Solingen Alligators 2 deutlich mit 2 zu 17, blieb auch gegen die Untouchables ohne Run und musste sich sowohl Cologne Cardinals 1 als auch Krefeld geschlagen geben. Trotz einzelner ordentlicher Spielzüge spiegelten die Ergebnisse die fehlende Durchschlagskraft wider.
Auffällig war zudem das vereinsinterne Duell der Cologne Cardinals, das die erste Mannschaft mit 15 zu 10 für sich entschied. In ihrem letzten Auftritt des Tages trennten sich Cologne Cardinals 1 und Ratingen mit einem 15 zu 15 Unentschieden, einem der wenigen Spiele ohne Sieger, das sinnbildlich für die Ausgeglichenheit im oberen Tabellenbereich stand.
In der Summe ergab sich ein Turniertag mit klaren Spitzen, einem dichten Mittelfeld und einigen Mannschaften, die noch um Anschluss kämpfen. Die Ergebnisse zeichneten ein realistisches Bild der aktuellen Kräfteverhältnisse, ohne Überraschungen zu erzwingen, aber mit vielen Spielen, die bis in die letzten Minuten offenblieben.
Nach dem ersten Spieltag der Winterliga zeichnete sich in der Tabelle bereits ein klares, aber noch keineswegs endgültiges Bild ab. An der Spitze standen die Untouchables Paderborn und die Solingen Alligators 1 mit jeweils zehn Punkten. Beide Teams sammelten fünf Siege, wobei Paderborn sich lediglich eine Niederlage erlaubte, während Solingen 1 den Tag sogar ohne jeden Punktverlust abschloss. Die Untouchables überzeugten vor allem durch ihre offensive Wucht und mehrere sehr deutliche Ergebnisse, Solingen 1 hingegen durch Konstanz und eine bemerkenswerte Stabilität über alle Spiele hinweg.
Unmittelbar dahinter positionierten sich die Ratingen Goose-Necks. Mit vier Siegen und einem Unentschieden blieben sie ungeschlagen und belegten mit neun Punkten den dritten Tabellenplatz. Auch wenn der ganz große Befreiungsschlag gegen einen der direkten Konkurrenten an der Spitze noch ausstand, war dieser Zwischenstand ein starkes Signal. Ratingen zeigte, dass es in der Lage ist, enge Spiele zu ziehen und Rückstände aufzufangen, ein Faktor, der im weiteren Verlauf der Winterliga noch an Bedeutung gewinnen dürfte.
Das Mittelfeld wurde nach dem ersten Spieltag von den Wuppertal Stingrays und den Krefeld Crows angeführt, die jeweils drei Siege und zwei Niederlagen verbuchten und auf sechs Punkte kamen. Beide Mannschaften präsentierten sich wechselhaft, mit überzeugenden Auftritten, aber auch klaren Niederlagen. Wuppertal profitierte von mehreren engen Erfolgen, während Krefeld insbesondere durch seine körperlich robuste Spielweise auffiel.
Auf Rang sechs folgten die Cologne Cardinals 1 mit fünf Punkten aus zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden. Ihre Ergebnisse spiegelten die Unbeständigkeit des Tages wider. Phasenweise spielten sie auf Augenhöhe mit den Spitzenteams, ließen aber in entscheidenden Momenten Konstanz vermissen. Das Unentschieden gegen Ratingen hielt sie im Rennen um die oberen Plätze, machte aber auch deutlich, wie schmal der Grat zwischen Sieg und Punktverlust war.
Im unteren Tabellenbereich sammelten die Cologne Cardinals 2, die Verl Yaks, die Hagen Chipmunks und die Solingen Alligators 2 jeweils zwei Punkte. Alle vier Teams konnten zwar einzelne Spiele für sich entscheiden, fanden jedoch über den gesamten Spieltag hinweg nicht die nötige Stabilität, um häufiger zu punkten. Gerade Verl und Hagen zeigten mehrfach ordentliche Ansätze, mussten sich jedoch in engen Situationen geschlagen geben.
Das Tabellenende belegte nach dem ersten Spieltag die Spielgemeinschaft Dortmund Rhinos Bochum Barflies. Mit vier Niederlagen und ohne Punktgewinn blieb ihnen der sportliche Ertrag verwehrt. Die Ergebnisse fielen teils deutlich aus, was die Herausforderungen unterstrich, vor denen die Spielgemeinschaft aktuell steht.
Insgesamt vermittelte die Tabelle nach dem ersten Spieltag einen ersten, aber noch vorläufigen Eindruck der Kräfteverhältnisse. Während sich an der Spitze bereits zwei Teams leicht abgesetzt hatten, blieb der Abstand im Mittelfeld gering. Für die kommenden Spieltage war damit sowohl im Kampf um die Spitzenplätze als auch im Ringen um den Anschluss nach unten noch alles offen.
Aus Ratinger Sicht bleibt der Eindruck eines ruhigen, konzentrierten Spieltags. Die Mannschaft zeigte Stabilität, Lernfähigkeit und Zusammenhalt, auch unter ungewohnten Bedingungen. Der nächste Spieltag findet am 08.02.2026 in Köln statt. Bis dahin bleibt dieser Tag in Verl als Grundlage, nicht als Ziel.
Für Ratingen begann der Tag mit einer ungewöhnlichen Ausgangslage. Nur fünf reguläre U12-Spieler standen zur Verfügung. Unterstützung kam aus der U10, was im Vorfeld Fragen aufwarf, aber auch Möglichkeiten eröffnete. Mutsumu gab an diesem Tag sein Debüt in der U12. Er tat es ohne Nervosität, ohne besondere Ankündigung. Er stand einfach da, nahm seinen Platz ein und spielte sehr guten Baseball.
Das erste Spiel gegen die Wuppertal Stingrays war geprägt von einem leisen Unterton der Wiedergutmachung. Beim Neujahrscup eine Woche zuvor hatte es noch eine unglückliche Niederlage gegeben, eine dieser Partien, die länger nachhallen als andere. In Verl jedoch zeigten die Goose-Necks früh, dass sie daraus gelernt hatten. Die Defensive arbeitete ruhig, die Würfe kamen an, die Übergaben waren sauber. Es gab keine Hektik, auch dann nicht, wenn Wuppertal versuchte, das Tempo zu erhöhen. Offensiv fanden die Ratinger schnell ihren Rhythmus. Die Schläge waren kontrolliert, die Läufe entschlossen. Mutsumu fügte sich unauffällig, aber wirkungsvoll ein. Am Ende stand ein klares 14 zu 6. Kein spektakulärer Sieg, aber ein deutlicher.
Gegen die Verl Yaks wurde das Spiel enger. Gastgeber sind in der eigenen Halle nie zufällig unbequem, und Verl nutzte jede kleine Unsauberkeit, um im Spiel zu bleiben. Es war eine Partie, in der jeder Run Gewicht hatte. Ratingen ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. In den entscheidenden Situationen trafen die Goose-Necks die besseren Entscheidungen. Sie warteten auf ihre Chancen und nutzten sie. Das 11 zu 9 war knapp, aber es fühlte sich kontrolliert an. Ein Sieg, der weniger vom Ergebnis lebte als von der Art, wie er zustande kam.
Das dritte Spiel gegen die Solingen Alligators 2 brachte eine Phase, in der vieles zusammenlief. Die Defensive stand stabil, das Outfield arbeitete aufmerksam. Konstantin fing mehrere Flyballs sicher herunter und nahm Solingen damit jede Hoffnung auf lange Schläge. Im Infield wurden die Plays konsequent zu Ende gespielt. Offensiv baute Ratingen den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Das 17 zu 6 spiegelte den Spielverlauf klar wider.
Besonders aufmerksam wurde das vierte Spiel verfolgt. Die Untouchables Paderborn galten nach dem Neujahrscup als Maßstab. Sie hatten dort dominiert und auch Ratingen zweimal besiegt. In Verl zeigte sich ein anderes Bild. Beide Mannschaften waren defensiv hervorragend eingestellt. In zwanzig Minuten wurden vier vollständige Innings gespielt, was im Hallenbaseball selten ist. Viele Aktionen entschieden sich im Infield, oft mit nur einem Schritt Unterschied. Lennard auf der First Base war ständig gefordert, nahm Würfe auf, sicherte Outs, hielt das Spiel zusammen. Auch Paderborn ließ kaum einfache Runs zu. Es war ein Spiel, das Geduld verlangte. Am Ende setzte sich Ratingen mit 9 zu 8 durch. Ein knapper Sieg, der mehr über die Entwicklung der Mannschaft aussagte als über ihre Offensivkraft.
Das letzte Spiel des Tages gegen Cologne Cardinals 1 war das emotionalste. Die Führung wechselte mehrfach, kein Team fand einen dauerhaften Vorteil. Als die reguläre Spielzeit bereits abgelaufen war, schien die Partie entschieden. Ratingen lag mit vier Punkten zurück. Doch es blieb noch ein letzter Angriff. Schlag um Schlag verkürzten die Goose-Necks den Abstand. Mit dem letzten Schlag fiel der Ausgleich zum 15 zu 15. Der mögliche Sieg blieb aus. Zuvor war es zu einer spielentscheidenden Szene auf den Bases gekommen. Konstantin hatte die zweite Base umrundet, wollte weiter zur dritten, musste abbrechen und kehrte zurück. Er erreichte die Base knapp, rutschte jedoch mit den Füßen voraus. Im Hallenbaseball ist das nicht erlaubt. Das Out war korrekt, auch wenn es schwer wog. Trotzdem blieb das Gefühl, dass Ratingen sich dieses Unentschieden erarbeitet hatte. Die Mannschaft hatte Moral gezeigt und einen hohen Rückstand fast noch gedreht.
Abseits der Spiele der Goose-Necks nahm der Turniertag schnell eine klare Kontur an. Schon früh zeigte sich, welche Mannschaften an diesem Samstag den Ton angaben und welche noch um Stabilität ringen mussten. Wuppertal eröffnete den Tag zwar mit der 6 zu 14 Niederlage gegen Ratingen, aber bestätigte anschließend seine Rolle im oberen Feld mit weiteren engen und deutlichen Ergebnissen. Besonders der 11 zu 10 Erfolg gegen Cologne Cardinals 1 sowie das klare 17 zu 6 gegen Krefeld Crows unterstrichen die Konstanz der Stingrays, auch wenn sie sich den Untouchables Paderborn mit 3 zu 13 geschlagen geben mussten.
Die Untouchables selbst präsentierten sich über weite Strecken dominant. Sie setzten sich zunächst mit 6 zu 3 gegen Cologne Cardinals 2 durch, ließen der Spielgemeinschaft Rhinos Barflies beim 18 zu 0 keine Chance und steigerten sich im weiteren Verlauf noch einmal deutlich. Das 25 zu 4 gegen Solingen Alligators 2 und das 21 zu 1 gegen Verl Yaks waren die klarsten Ergebnisse des Tages und unterstrichen die offensive Durchschlagskraft der Paderborner.
Solingen Alligators 1 bestätigte ebenfalls früh seine Ambitionen. Der deutliche 16 zu 2 Sieg gegen Cologne Cardinals 1 setzte ein erstes Zeichen. Es folgten weitere klare Erfolge, darunter das 19 zu 10 gegen Krefeld Crows, das 20 zu 4 gegen Hagen Chipmunks sowie der 14 zu 11 Erfolg gegen Verl Yaks. Auch im letzten Spiel des Tages ließ Solingen 1 beim 12 zu 1 gegen Cologne Cardinals 2 nichts anbrennen.
Im Mittelfeld entwickelte sich ein enges Bild. Krefeld startete mit einem knappen 12 zu 11 gegen Hagen, musste sich später jedoch Solingen 1 klar geschlagen geben. Dafür gelangen Siege gegen Cologne Cardinals 2 mit 11 zu 9 sowie gegen die Spielgemeinschaft Rhinos Barflies mit 11 zu 9. Hagen wiederum hielt mehrfach gut mit, verlor jedoch mehrere enge Partien, unter anderem das 10 zu 11 gegen Verl und das 4 zu 11 gegen Cologne Cardinals 2.
Die Verl Yaks erlebten einen wechselhaften Heimspieltag. Neben den Niederlagen gegen Ratingen und die Untouchables gelangen ihnen zwei respektable Auftritte gegen Solingen Alligators 1 und 2, auch wenn beide Spiele verloren gingen. Besonders das 16 zu 11 gegen Solingen 2 zeigte, dass Verl phasenweise gut mithalten konnte.
Die Spielgemeinschaft Dortmund Rhinos Bochum Barflies hatte einen schweren Tag. Sie unterlag Solingen Alligators 2 deutlich mit 2 zu 17, blieb auch gegen die Untouchables ohne Run und musste sich sowohl Cologne Cardinals 1 als auch Krefeld geschlagen geben. Trotz einzelner ordentlicher Spielzüge spiegelten die Ergebnisse die fehlende Durchschlagskraft wider.
Auffällig war zudem das vereinsinterne Duell der Cologne Cardinals, das die erste Mannschaft mit 15 zu 10 für sich entschied. In ihrem letzten Auftritt des Tages trennten sich Cologne Cardinals 1 und Ratingen mit einem 15 zu 15 Unentschieden, einem der wenigen Spiele ohne Sieger, das sinnbildlich für die Ausgeglichenheit im oberen Tabellenbereich stand.
In der Summe ergab sich ein Turniertag mit klaren Spitzen, einem dichten Mittelfeld und einigen Mannschaften, die noch um Anschluss kämpfen. Die Ergebnisse zeichneten ein realistisches Bild der aktuellen Kräfteverhältnisse, ohne Überraschungen zu erzwingen, aber mit vielen Spielen, die bis in die letzten Minuten offenblieben.
Nach dem ersten Spieltag der Winterliga zeichnete sich in der Tabelle bereits ein klares, aber noch keineswegs endgültiges Bild ab. An der Spitze standen die Untouchables Paderborn und die Solingen Alligators 1 mit jeweils zehn Punkten. Beide Teams sammelten fünf Siege, wobei Paderborn sich lediglich eine Niederlage erlaubte, während Solingen 1 den Tag sogar ohne jeden Punktverlust abschloss. Die Untouchables überzeugten vor allem durch ihre offensive Wucht und mehrere sehr deutliche Ergebnisse, Solingen 1 hingegen durch Konstanz und eine bemerkenswerte Stabilität über alle Spiele hinweg.
Unmittelbar dahinter positionierten sich die Ratingen Goose-Necks. Mit vier Siegen und einem Unentschieden blieben sie ungeschlagen und belegten mit neun Punkten den dritten Tabellenplatz. Auch wenn der ganz große Befreiungsschlag gegen einen der direkten Konkurrenten an der Spitze noch ausstand, war dieser Zwischenstand ein starkes Signal. Ratingen zeigte, dass es in der Lage ist, enge Spiele zu ziehen und Rückstände aufzufangen, ein Faktor, der im weiteren Verlauf der Winterliga noch an Bedeutung gewinnen dürfte.
Das Mittelfeld wurde nach dem ersten Spieltag von den Wuppertal Stingrays und den Krefeld Crows angeführt, die jeweils drei Siege und zwei Niederlagen verbuchten und auf sechs Punkte kamen. Beide Mannschaften präsentierten sich wechselhaft, mit überzeugenden Auftritten, aber auch klaren Niederlagen. Wuppertal profitierte von mehreren engen Erfolgen, während Krefeld insbesondere durch seine körperlich robuste Spielweise auffiel.
Auf Rang sechs folgten die Cologne Cardinals 1 mit fünf Punkten aus zwei Siegen, zwei Niederlagen und einem Unentschieden. Ihre Ergebnisse spiegelten die Unbeständigkeit des Tages wider. Phasenweise spielten sie auf Augenhöhe mit den Spitzenteams, ließen aber in entscheidenden Momenten Konstanz vermissen. Das Unentschieden gegen Ratingen hielt sie im Rennen um die oberen Plätze, machte aber auch deutlich, wie schmal der Grat zwischen Sieg und Punktverlust war.
Im unteren Tabellenbereich sammelten die Cologne Cardinals 2, die Verl Yaks, die Hagen Chipmunks und die Solingen Alligators 2 jeweils zwei Punkte. Alle vier Teams konnten zwar einzelne Spiele für sich entscheiden, fanden jedoch über den gesamten Spieltag hinweg nicht die nötige Stabilität, um häufiger zu punkten. Gerade Verl und Hagen zeigten mehrfach ordentliche Ansätze, mussten sich jedoch in engen Situationen geschlagen geben.
Das Tabellenende belegte nach dem ersten Spieltag die Spielgemeinschaft Dortmund Rhinos Bochum Barflies. Mit vier Niederlagen und ohne Punktgewinn blieb ihnen der sportliche Ertrag verwehrt. Die Ergebnisse fielen teils deutlich aus, was die Herausforderungen unterstrich, vor denen die Spielgemeinschaft aktuell steht.
Insgesamt vermittelte die Tabelle nach dem ersten Spieltag einen ersten, aber noch vorläufigen Eindruck der Kräfteverhältnisse. Während sich an der Spitze bereits zwei Teams leicht abgesetzt hatten, blieb der Abstand im Mittelfeld gering. Für die kommenden Spieltage war damit sowohl im Kampf um die Spitzenplätze als auch im Ringen um den Anschluss nach unten noch alles offen.
Aus Ratinger Sicht bleibt der Eindruck eines ruhigen, konzentrierten Spieltags. Die Mannschaft zeigte Stabilität, Lernfähigkeit und Zusammenhalt, auch unter ungewohnten Bedingungen. Der nächste Spieltag findet am 08.02.2026 in Köln statt. Bis dahin bleibt dieser Tag in Verl als Grundlage, nicht als Ziel.


